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ueber die Grenze in den Caprivi-Zipfel

Zuerst einmal 200 km bis zur Grenze nach Namibia. Kurz hinter der Stadtgrenze von Livingstone der 1. Stopp - aha - 3 Jungs steigen aus.... 3 km weiter - das 1. Dorf, der naechste Stopp auf dem Seitenstreifen - der Fahrer steigt aus, geht ins Dorf und kommt 8 Minuten spaeter mit einem grossen Paket im Arm zurueck... Es gibt uebrigens (beruhigenderweise) noch einen 2. Fahrer. Jetzt aber Speed, los gehts - aehhh BREMSEN ...
eine schwarzbunte friesisch-hollsteiner Kuh auf der Fahrbahn - wir sind in Afrika! Als naechstes Hindernis eine kleine Ziegenherde. Die Doerfchen am Strassenrand begeistern mich, sie sind immer noch genau so, wie ich mir Afrika vorstelle (bzw. wie es vor 12 Jahren im abgelegenen Sambia war): runde Lehmhuetten mit Strohdaechern, 3 - 5 davon bilden ein Gehoeft mit einem Zaun aus Holzstoecken. 5 - 10 solcher Gehoefte stehen immer locker zusammen, dann kommt wieder eine Weile Busch. Sesheke ist der einzige richtige Ort, er liegt schon am Sambesi, jetzt geht es ueber die nigelnagelneue Bruecke (letztes Jahr eroeffnet, von deutschem Geld gebaut) und wir sin an der Grenze.

Ausreise - unproblematisch, Einreise Namibia - unproblematisch - halt nein, der Zoll!!! Alles wieder aussteigen, Gepaeck in empfang nehmen und .... 2 Schlangen bilden, 1 x maennlein, 1 x weiblein. Das Gepaeck auf ein Bettgestell stellen und die Beamtin wuehlt l los, freundlich aber bestimmt, ich weis nur nicht, was sie sucht. Die Dame vor mir hatte einen Beutel Chilli-Schoten und einen Beutel kleine Trockenfische im Gepaeck - nunja - jeder nach seinem Gusto.

Nach der Grenze: Katima Mulilo (hier war ich auch schon mal) - DIE Metropole des Caprivi. Stop vor dem grossen Sparmarkt - 1 Stunde Pause!! Wahrscheinlaich ist das zum grossen Teil Karenzzeit, falls der Grenzuebertritt laenger dauert. Ansage ueber das Mikro: wir sollen uns mit Refreshments eindecken.
Brauche ich nicht, ich habe ein Lunch-Paket aus dem Hotel dabei plus 3 1/2 Liter Wasserflaschen aus der Minibar (kostenlos!)

Der Caprivi-Zipfel, ein Unikum aus der Kaiserzeit (Schuckmannsburg, der kaiserliche Verwaltungsposten von damals ist ein paar km weiter gelegen). Ich habe schon immer gedacht: der Tausch mit den Englaendern Helgoland gegen Sansibar war doch eigentlich ein lausiges Geschaeft, so ein kleiner Felsen gegen so eine schoene Insel... Jaaaaa aaaber wir haben damals nicht nur Helgoland bekommen, sondern auch den Caprivi-Zipfel 37 km breit und ueber 400 km lang - unser Zugang zum Sambesi und damit zum Indischen Ozean...
Nunja, die Zeiten sind lange vorbei!
30.11.05 11:51
 


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